Warum ich immer noch Angst habe zu scheitern

Angst vor dem Scheitern

22.08.2021 | von Chabi |

Ich beginne ein neues Portrait zu malen. Eigentlich nichts besonders, oder doch?

Diesmal sollte es bunt und schrill sein, genau wie die Vorlage. Also nutzte ich meine Ohuhu-Marker und Buntstifte.

Die Skizze war fertig. Soweit so gut.

Dann kamen die ersten Farbschichten hinzu und mit diesen sank meine Laune rapide in den Keller.

Warum?

Die Angst vor dem Scheitern saß mir tonnenschwer im Nacken.

Genau darum geht es in diesem ausführlichen Artikel. Deshalb schnapp dir eine Tasse Kaffee oder Tee und nimm dir die Zeit, dich mit diesem Thema zu beschäftigen und Wege aus solch einer Krise zu finden.

Scheitern nach der ersten Farbschicht?

Die Angst vor dem Scheitern

Leider passiert mir dieses auch nach vielen Jahren des Zeichnens und Malens immer wieder. Es ist über die Zeit weniger intensiv spürbar, dennoch merke ich deutliche Impulse dieser niederschmetternden Angst. Und das, obwohl ich von anderen so gute Rückmeldungen zu meinen Bildern bekomme. Es gibt quasi KEINEN GRUND!

Und dennoch….fühle ich so und ich weiß, dass ich mit solchen Empfindungen nicht alleine bin.

Diese Art der Angst verdanke ich meinem Perfektionismus. Einerseits puscht er mich immer weiter in Richtung Profession, was die gesunde Form der Strebsamkeit wäre. Andererseits kann Perfektionismus auch eine besondere Art sein sich selbst zu quälen. Ich erlebe beide Formen in einem regelmäßigen Wechselspiel. Es ist nicht nur ein reines Gut oder Schlecht.

Warum kam diese Angst jetzt wieder hoch?

Einerseits male ich mit diesen Stiften noch nicht so lange, dass bedeutet:

Es ist ungewohnt und dadurch fühle ich mich deutlich unsicher. UND Unsicherheit ist ein treffsicherer Trigger für Angst und Perfektionismus. Zudem nutzte ich diesmal „lediglich“ eine Referenz und kein Tutorial, welches mich an die Hand genommen hätte. Diesen entscheidenden Schritt muss jedoch jeder Künstler einmal gehen.

Für alle die, welche sich noch wenig mit der Angst vor dem Scheitern und seinem Kumpel dem Perfektionismus beschäftigt haben, schildere ich hier einige Worte aus psychologischer und persönlicher Sicht. Vielleicht kann dieses dem ein oder anderen helfen. Das wäre super!

Zunächst die Frage:

Was ist Perfektionismus?

Hierfür fand ich keine 100% Definition. Für mich ist es eine übertriebene Strebsamkeit mit einem hohen persönlichen Anspruch. Es ist schwer zu sagen, ab wann ist es noch „gesund“ und wo genau fängt zum Beispiel ein krankhafter Aspekt an.

Letztlich gilt bei der „ungesünderen Form“, dass ich gewisse Fehler aus bestimmten Gründen nicht machen will. Es entsteht dann häufig die Situation, dass ich ein Projekt nur anfange, wenn ich weiß das es super wird oder ich lasse es lieber gleich sein. Getreu dem Motto „Ganz oder gar nicht“.

Ein Beispiel, welches viele Künstlern gut kennen:

Du möchtest ein Bild malen und hast bereits eine Idee im Kopf. Prima! Mit guter Motivation geht es ans weiße Papier. Doch dann bemerkst du, dass aus den Tiefen der Psyche etwas empor gekrochen kommt. Ein Zweifel keimt auf und du spürst vielleicht sogar einen Widerstand den Stift in die Hand zunehmen. Ja, sie ist da. Die Angst vor Fehlern. Was passiert nun? Meistens lassen wir es sein, abhängig davon, wie stark diese Emotionen sind.

Sollte dies bei dir gehäuft vorkommen, halte inne und lausche.

Was fühlst du?

Was denkst du?

Alles kann sich weiterentwickelt! Es muss NICHT so bleiben!

Wohin soll dieses Bild führen?

Denke immer daran: Du bist nicht alleine!

Es ist eine Krux, dass viele von uns etwas machen möchten, was ohne Fehler und ohne Makel ist. Damit wären wir quasi unangreifbar für Kritik. Dies wiederum reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit unangenehmen Gefühlen von Angst und Scham konfrontiert werden. Verständlich! Beide Emotionen hängen als Triade eng mit dem Perfektionismus zusammen.

Hierzu gibt es ein schönes Zitat von Brene Brown:

Wenn Perfektionismus der Fahrer ist, ist die Scham der Beifahrer und die Angst der nervige Mitfahrer auf dem Rücksitz.“

Diese Autobahnraser krachten 2018 mit voller Wucht in mein Bewusstsein.

Es war einmal…

Als ich im Januar 2018 mein erstes Bild auf Twitter hochlud (die Hundenase), wurde ich mit einer Flut von Scham und Angst überschwemmt! Was für ein Nervenspiel! Mir ging es in diesem Moment und lange Zeit danach schlecht.

Letztlich sind Bilder etwas sehr persönliches. Es steckt viel von uns selbst dort drin und wenn Kritik kommt fühlt es sich schnell so an, als wenn wir selbst kritisiert werden. Mit der Zeit wurde die emotionale Last zwar immer besser, dennoch hinterlassen solche Hürden einen bleibenden Eindruck.

Aktuell erlebe ich diese emotionalen Stolperfallen wieder vermehrt beim Filmen meines Malprozesses, samt den Tonaufnahmen. Oh ja! Es fühlt sich manchmal an, wie ein auswegloser Kampf gegen ein rigides Muster.

Eine mögliche Wahrheit…

Wer mit diesem Thema zu tun hat sollte wissen, dass Perfektionismus und jene Angst nur die Spitze eines Eisberges sind. Wir handeln perfekt, um etwas Bestimmtes zu erreichen und vor allem, um etwas Bestimmtes zu verbergen.

Meist steckt hinter dieser Art des perfekten Handelns oder auch dem Gegenteil, dass ich es erst gar nicht versuche, ein mega…niedriges…Selbstwertgefühl!

Je niedriger mein Selbstwert ist, umso eher schmerzt Kritik und umso höher ist die Scham, wenn ich etwas versuche und davon überzeugt bin „Das wird eh nix“.

Eine Ursachenforschung hebt meist individuelle Schicksale empor. Das heißt, es gibt vielseitige Auslöser, warum jemand so etwas entwickelt. Diese Möglichkeiten aufzuzählen würde den Rahmen sprengen und vermutlich mehr Verwirrung erzeugen. :)

Der Malprozess beginnt sich zu entwickeln

Gut zu wissen:

Viele reagieren in solchen Situationen mit körperlichen Symptomen, wie Zittern, Unruhe, Bewegungsdrang, Herzrasen oder Durchfall. Unser Körper gerät unter Stress und schüttet vermehrt Cortisol aus, was diese Empfindungen provoziert. Neben diesen körperlichen Beschwerden kann selbst gedanklich eine Menge los sein.

Vielleicht kennst du innere Sätze wie „Was denken die anderen dann von mir?“, „Ich kann das eh nicht“ oder bei einer bestimmten Form des Perfektionismus, welche etwas überheblich wirkt: „Ich bin natürlich der oder die Beste.“

Ja, es gibt auch Menschen mit einem niedrigen Selbstwertgefühl, bei denen man eher Arroganz und Überheblichkeit wahrnimmt. Letztlich schützen auch diese Personen ihren Selbstwert durch eine Mauer aus Makellosigkeit.

Dagegen ist z. B. bei der gesunden Strebsamkeit ein Glücksgefühl und vielleicht auch Stolz wahrnehmbar. Der Körper fühlt sich in solch einem Flow ganz anders an.

Es ist spannend und kurios sich mit diesem Thema genauer zu befassen. Wir lernen eine Menge und erhalten ein viel besseres Verständnis über uns Menschen.

Aber…

Und das sage ich frei heraus. Es ist MEGA anstrengend das bei sich selbst zu erleben. Zudem bietet es zahlreiche Stolpersteine, weswegen wir im Leben nur im Schneckentempo vorankommen. Es kostet Lebenszeit!

Deshalb nun die alles und entscheidende Frage:

Wie komme ich da wieder raus?

Bei Scham oder Angst kenne ich vor allem eine Methode, welche unfassbar simple klingt und sich gleichzeitig wie eine Ohrfeige anfühlt.

„Es einfach machen!“

Ich spüre auch heute noch bei diesem Satz einen Streifzug über meine Wange. :) Und weil es so schön war, gleich noch einmal:

Es einfach machen, durch die Angst hindurchzugehen und die heraufquellenden Emotionen auszuhalten.

Letztlich ist es das Ziel, jene unangenehmen Empfindungen und Gedanken durch positive Erlebnisse zu korrigieren. Und diese kann ich nur machen, wenn ich es wage, wenn ich mutig bin und den Raum dafür gebe.

Unseren Selbstwert kann sich relativ schnell erholen. Es kann jedoch auch sehr lange dauern. Aber, und das ist das Wichtige daran, es kann und wird immer besser werden. Irgendwann ist die Veränderung deutlich spürbar. Deshalb GIB NICHT AUF!

Das Bild entwickelt sich

Der Weg zur Veränderung

Ein aktuelles Beispiel:

Ich filmte den Prozess dieses Bildes und war anfangs überzeugt, dass ich diese Aufnahmen niemals posten werde. Die ganze Zeit überlegt ich, ob ich besser aufhören sollte.

Aufhören, da ich gescheitert bin oder….und der Gedanke kam mir zum Glück direkt danach:

„Wenn ich jetzt aufhöre, dann scheitere ich doch erst recht!“

Dieses Hin und Her der Gedanken dauerte lange an und in der Zwischenzeit malte ich einfach weiter. Ich sagte mir selbst „Ich habe nichts zu verlieren und selbst wenn ich es am Ende weiterhin nicht gut finde, ich muss es ja nicht veröffentlichen.“

Es kehrte eine leichte innere Ruhe und Akzeptanz ein. Mir wurde wieder klar, dass es so wichtig ist, dass wir gut zu uns sind und uns aufmunternd zusprechen. Gerade in solchen Phasen! Wir spüren meist eh genug Druck und vielleicht auch Angst im Alltag.

Wenn du in solch einer Phase bist, achte einmal bewusst auf deine körperlichen und seelischen Grenzen. Nimm diese bewusst wahr. Was würde dir jetzt helfen? Eine Pause, ein gutes Wort, Musik oder eine Umarmung? Was auch immer dies sein mag, sich gut zuzusprechen sollte ein Bestandteil davon sein.

Vielleicht kommt sogar irgendwann der Punkt, dass du selbst im Unperfekten viel Schönheit entdecken kannst. Wäre das nicht großartig?

Bei diesem Malprozess sagte ich mir: „Auch wenn es meinem Perfektionismus nicht gefällt, …

  • ich mache weiter,
  • ich probiere aus,
  • ich will lernen.“

Vor allem will ich lernen, wie ich eine bestimmte Art von Portraits, in dem Fall mit Markern und Buntstiften, zeichnen kann.

Ich will ebenfalls lernen, dass ich scheitern darf. Dazu wünsche ich mir den Willen weiterzumachen, durch das Scheitern hindurch gehen zu können, es auszuhalten und gute Erfahrungen zu sammeln.

Wahnsinn was innerhalb eines Malprozesses alles stattfinden kann. :) Während die Beruhigung spürbarer wurde, passierte etwas mit dem Bild.

Tatsache!

Das Bild begann sich nach einer Weile zu entwickeln. Die Farbschichten fügten sich aneinander und es entstand dieses harmonische Gesamtbild. Absolut irre dies zu beobachten. Den Link zu meinem Video auf YouTube findest du hier: „Die Angst vor dem Scheitern“.

Ich denke, dass sich jedes oder die meisten Bilder entwickeln können, wenn wir diesem die Chance dazu geben. Und den Weg dahin gilt es, die unangenehmen Empfindungen und Gedanken auszuhalten und sich ggf. selbst zu beruhigen. Was dann folgt ist nicht nur ein neues Bild, sondern vor allem der Stolz es geschafft zu haben.

Manchmal müssen wir scheinbar scheitern oder kurz davor sein, damit wir wachsen können. Umso mehr haben wir die Chance eine Facetten in uns zu entdecken, die z. B. schrill, bunt oder ungewöhnlich ist. :)

Wie bereits oben erwähnt, zeigt sich viel Eigenes in unseren Bildern. Die persönliche Entwicklung, wer wir sind, was wir fühlen, denken und wünschen, all das finden wir uns unseren Werken. 

Letztlich macht uns das doch menschlich!

Fertiges Portrait. Kein Scheitern in Sicht.

Das waren meine Gedanken und Empfindungen zu diesem Thema. Mir war es sehr, sehr wichtig dieses zu teilen.

Vielleicht hat es dich inspiriert ebenfalls einmal innezuhalten, zu lauschen und dich zu fragen:

Wie erlebst du das Scheitern?

Was macht es mit dir, deinem Handeln, deinen Gedanken und deinen Emotionen?

Ich würde mich riesig über deine Erfahrungen freuen. Schreib es gerne unten in die Kommentare. Denn letztlich ist es ebenfalls heilsam, wenn wir darüber sprechen und uns mit anderen austauschen.

Bis zum nächsten Artikel. Hab eine tolle und kreative Zeit!

Ganz viele liebe Grüße

Deine Anita, aka Chabi

4 Kommentare
  1. Heinrich Wolf sagte:

    Hallo Anita,
    es ist schon eine kleine Überwindung für mich hier zu schreiben. Meine Enkelmädel kommen bald und haben vor 1,5 Jahren ihre Mutter verloren, gestorben. Jedes Mal wenn sie bei mir sind gestalten wir, ich der Opa mit ihnen durch zeichnen, plastischen und anderen künstlerischen Techniken etwas.
    Jetzt habe ich mir überlegt, ich zeichne mit Ihnen Tautropfen oder Wassertropfen. Dabei bin ich auf diese Anleitung gestoßen. Auch der psychologische Aspekt ist für mich etwas hervorgehobenes und ich kam auf Gedanken, warum habe ich nicht so mit meinen Schülern während meines Kunstunterrichts über ihre eigenen Arbeiten offen mit Ihnen gesprochen, meine Gedanken hatten Sie schon immer gehört und wurden auch gelobt. Aber Deine Argumente dringen tief in mich.
    Ich werde mit meinen Enkeln, Tautropfen entwerfen und zeichnen dabei mit Ihnen sprechen und versuchen anschließend ein Selbstportrait, oder Details davon ins Bild zu bringen. Vielleicht Tränen die sie sich selbst aussuchen oder Wassertropfen, die von den Haaren tropfen usw. Dabei kann ein Gespräch sich entwickeln, darauf hoffe ich um den Tod der Mutter in sich besser zu verarbeiten, anzunehmen. Das sich selbst sehen ist für mich ein ganz wichtiger Gesichtspunkt.
    Herzlichen Dank
    Heiner

    Antworten
    • Chabi sagte:

      Hallo Heiner,
      ganz lieben Dank für deinen Mut und deine offenen Worte. Das hat mich beim Lesen sehr berührt! Es ist sicherlich tröstend, dass du mit deinen Enkelkindern etwas Kreatives gestaltest. Wassertropfen haben eine schöne Symbolik und auch ein Selbstportrait kann etwas sehr Befreiendes haben. Wenn du magst, kannst du mir gerne deine Erfahrungen schreiben, entweder hier als Kommentar oder als E-Mail (info@chabis-art.de).

      Ich hoffe sehr, dass Kunst deinen Enkelkindern gut tut und sie bestmöglichst unterstützt.

      Du warst Kunstlehrer?

      Dir und deiner Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr!
      Liebe Grüße
      Anita

      Antworten
  2. Annika sagte:

    Hallo Chabi,
    ich habe heute über 3 Stunden damit verbracht, deine Hundenase von 2018 nachzuzeichnen und habe mich gefragt, wie du das bloß geschaft hast. Die Lichtreflexe, die verschiedenen Grautöne, die ineinander übergehen und die Struktur….noch vor 3 Monaten hätte ich nach 10 Minuten gedacht, dass ich so etwas niemals zeichnen könnte…jetzt habe ich viel mehr Übung und erkenne, wo welcher Farbton ansetzt und wie die hellen Lichtreflexe entstanden. Ich finde meine Bilder abwechselnd genial und schrecklich schlecht….Hyperrealistisches Zeichnen ist so viel schwieriger, als ich glaubte, aber ich möchte es irgendwann können und das Scheitern als solches wäre das Ende des Übens.
    Zeichnen ist ein Prozess, Fehler finden und es dann besser machen, etwas nicht zu schaffen, gehört dazu. Beim nächsten Mal wird es in der Regel deutlich besser….mit der Hundenase bin ich noch nicht zufrieden, aber ich werde weiter üben. Ich glaube daran, dass vieles möglich ist, wenn man es nur will. Ich übe weiter und weiter…und deine Hundenase, darf ich fragen, wie lange du schon gezeichnet hattest, als du sie erschaffen hast? Denn ich finde sie sehr gut…..
    Liebe Grüße von Annika

    Antworten
    • Chabi sagte:

      Hallo Annika,
      vielen lieben Dank für deine Erfahrung mit dem Zeichenprozess! Meinst du die Hundenase aus meinem Blogartikel „Die ersten Schritte sind die schwersten“? Jene habe ich nach einem Youtube-Tutorial von Leontine van Vliet gezeichnet (Video ist 5 Jahre alt).
      Zu meinem Zeichenhintergrund: Ich habe als Jugendliche viel gezeichnet (v.a. Anime) und dann nach einer großen Pause 2018 wieder angefangen. Als ich wieder anfing haben mir vor allem solche Tutorials, wie von der Leontine und anderen, enorm geholfen. Ich muss sowas einmal gesehen haben, um den Zeichenprozess zu verstehen. Das macht es einfacher. Denn nach meiner Erfahrung ist neben dem regelmäßigen Üben, auch die richtige Technik, (ggf. das richtige Material) und der Wunsch sich hier weiterzuentwickeln, wichtig. Wie du es bereits geschrieben hast, es ist ein Prozess und braucht seine Zeit. Deshalb ist es super, dass du trotz der Zweifel weitergemacht hast und nun auch eine Verbesserung erkennst. Das ist mega! Kann ich das irgendwo auf Social Media anschauen? :)

      Hyperrealistisches Zeichnen ist ein besonderes Ziel. Das spornt mich ebenfalls an.

      Liebe Grüße
      Chabi

      Antworten

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