Zu Beginn entsteht eine einfache, schnelle Skizze. Je nachdem, wie sicher ich mich fühle zeichne ich gleich mit Fineliner, ansonsten erstmal mit Bleistift. Bei mir sieht das oftmals recht grob und chaotisch aus.
Manchmal sind Details wichtig mit einzuzeichnen, manchmal lasse ich sie auch weg. Es kann auch sehr gut aussehen, wenn du zum Beispiel absichtlich Linien wobbelig oder ein Haus schief oder auffällig größer/kleiner zeichnest.
Auf diese Weise bekommen Bilder etwas sehr spontanes und werden automatisch spannender.
Danach kamen die Farben hinzu, ebenfalls recht flott gemalt. Bei den Markern fange ich erst mit der helleren Farbe an und werde zunehmend dunkler. Am Ende nutze ich den weißen Gelsift, um Highlights und Akzente zu setzen (manchmal kaschiere ich damit auch Fehler).
Ich habe einige Künstler gesehen, welche sofort mit Farbe angefangen haben. Das ist auch super! Vom Gefühl her fängt diese Herangehensweise den Moment auf eine besondere, emotionalere Weise ein. Da ich immer noch einen klitzekleinen Hang zur Perfektion habe, ist das Vorzeichnen ein Kompromiss.
Schau, was sich für dich im Moment richtig anfühlt. :)
Wenn du vor Ort zeichnest ist neben neugierigen Menschen die größte Herausforderung, dass sich Lichtverhältnisse ändern können. Alleine deshalb ist ein Foto als Back up immer eine gute Idee.
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